Zertifizierung

NICHT NUR EG-ÖKO UND BIOLAND ZERTIFIZIERT SONDERN AUCH EIN TEIL DER SLOWFOOD BEWEGUNG!

Was genau bedeutet es Bioland und EG-Öko zertifiziert zu sein und was ist Slowfood?

BIOLAND

Bioland ist der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland. Über 5700 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer wirtschaften nach den Bioland-Richtlinien. Hinzu kommen rund 1000 Partner aus Produktion und Handel wie Bäckereien, Molkereien, Metzgereien und Gastronomie. Gemeinsam bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Menschen und Natur.

Seit über 40 Jahren entwickeln die Bioland-Mitglieder mit ihrem Verband eine ökologisch, ökonomisch, und sozial verträgliche Alternative zur intensiven, von Industrie und Fremdkapital abhängigen Landwirtschaft. Ziel der täglichen Arbeit der Bäuerinnen und Bauern ist die nachhaltige Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel. Wirtschaften im Einklang mit der Natur, Förderung der Artenvielfalt sowie aktiver Klima- und Umweltschutz sichern unsere Lebensgrundlagen und erhalten eine vielfältige Kulturlandschaft. Denn Biolandbau heißt an die Zukunft denken! Die Bioland-Gemeinschaft trägt soziale Verantwortung durch die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und die Erhaltung einer lebendigen Kultur auf dem Land.

EG-ÖKO

Wer Lebensmittel mit der Kennzeichnung „Bio“ oder „Öko“ in Verkehr bringt, muss sie nach den EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erzeugt, verarbeitet, oder von Bio-zertifizierten Unternehmen eingekauft haben.

In den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau werden die Standards definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, erzeugt und hergestellt werden müssen. Sie enthalten Vorgaben für Anbau und Verarbeitung, regeln die Kennzeichnung von Bioprodukten und die Kontrolle der Betriebe. Zugelassene Kontrollstellen prüfen die Einhaltung der Bestimmungen.

Die EG-Öko-Verordnung regelt den Anbau und die Erzeugung von Öko-Produkten. So werden Einzelheiten des Pflanzenbaus, wie der Einsatz von Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, festgelegt. Stoffe, die nicht in den Positivlisten der Verordnung genannt sind, dürfen nicht eingesetzt werden. Die Öko-Verordnung gilt auch für tierische Erzeugnisse. Sie bestimmt zum Beispiel, wie viel Stall- und Auslauffläche Bio-Tieren zur Verfügung stehen muss und welche Futtermittel zulässig sind.

SLOWFOOD

• ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten.
• fördert eine verantwortungsbewusste Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt.
• bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent.
• ist eine Non-Profit-Organisation.

 
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Slowfood ist eine internationale Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält. Die Slow Food Bewegung zählt in Deutschland derzeit über 12 000 Mitglieder in rund 80 Convivien (lokalen Gruppen).